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Wie arbeite ich richtig mit der Schleppleine?

Wieso eine Schleppleine?

Viele Hundebesitzer kennen das Problem. Der Hund hört nicht richtig, er geht Jagen wenn er die Möglichkeit dazu hat, er flüchtet aus Unsicherheit oder er frisst alles Mögliche was draußen rumliegt.

All dies sind gute Gründe mal eine Schleppleine auszuprobieren, anstatt den Hund dann nur noch an der kurzen Leine laufen zu lassen.

Schleppleinentraining Hundeschule Bielefeld

Schleppleinentraining, aber wie?

Mit der Schleppleine haben wir verschiedene Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Generell kann man drei Arten der Schleppleinennutzung unterscheiden:

1. Der Hund zieht die Leine hinter sich her:

Bei dieser Nutzungsart zieht der Hund die Leine einfach hinter sich her. Für uns erschließt sich der Nutzen der Schleppleine hier darin, dass wir den Hund schneller “einfangen” können bzw. auf die Leine treten können oder die Leine in die Hand nehmen können, und den Hund so schnell unter Kontrolle haben oder zumindest eine gewisse Sicherheit haben, dass der Hund nicht mehr wegrennen kann. Diese Nutzung eignet sich nur für Hunde, die schon recht gut abrufbar sind, wo nur noch der letzte Schliff im Rückruftraining fehlt. Geht ein Hund regelmäßig Jagen oder flüchtet er, sollte ich die Leine vorerst nicht aus der Hand legen.

2. Ich halte das Leinenende ständig in der Hand

Die zweite Möglichkeit ist, das Schleppleinenende in die Hand zu nehmen und den Rest auf dem Boden mitzuziehen. Hund und Halter teilen sich hier das Gewicht der Schleppleine, je nachdem wie weit der Hund vor oder zurückläuft. Nützlich kann es sein, dass die Schleppleine eine Schlaufe am Ende besitzt. Dann kann man sie im Falle des Falles viel besser halten. Der Hund hat hier noch relativ viele Freiheiten und je nach Leinenlänge großen Auslauf. Negativ ist, dass ich den Hund meist nicht sofort unter Kontrolle habe, oder die Leine irgendwo im Boden hängen bleibt (zum Beispiel an Wurzeln im Wald).

Läuft der Hund neben mir und ist an einer 20m Schleppleine angeleint, dann hat er 20 Meter Platz, um nach vorne, nach hinten oder zur Seite zu laufen. Habe ich einen Hund mit Problemen bei Hund-Hund begegnungen, dann sollte ich diese Art der Leinenführung nur wählen, wenn ich freie Sicht in alle Richtungen habe. Ansonsten empfielt sich Möglichkeit 3:

3. Ich führe die Leine je nach Bedarf nach und wieder zurück

Hier haben wir den Großteil der Schleppleine aufgewickelt in unserer Hand. Je nachdem wie viel Leine der Hund braucht, geben wir die Leine frei und wickeln sie wieder auf, wenn die Distanz zwischen uns und Hund sich verkleinert. So haben wir den Hund maximal unter Kontrolle. Er kann nicht noch weiterlaufen, wenn wir die Leine stoppen. Die Nachteile dieser Methode sind, dass sie sehr aufwändig ist und viel Aufmerksamkeit bedarf.

Welche Schleppleine ist die richtige für mich?

Schleppleinen gibt es viele auf dem Markt, doch wie finde ich eine, die zu mir und meinem Hund passt?

Möchte ich den Hund immer laufen lassen und der Hund zieht die Leine hinter sich her, dann sollte ich eine Biothane Leine benutzen, am besten Rund. Diese Leinen saugen keine Feuchtigkeit auf und nehmen keinen Schmutz auf und bleiben so vom Gewicht konstant. Ebenso sind sie sehr Reibungsarm und der Hund hat es nicht so schwer, sollte er mal im Wald ein paar Meter links oder rechts vom Weg durch das Unterholz laufen. Ebenso sollte dann keine Schlaufe am Leinenende sein, welche das Ziehen erschwert und womit der Hund oft hängen bleibt.

Bei trockenem Wetter benutze ich auch gerne eine Gurtband Schleppleine. Diese sind sehr sehr leicht, saugen sich aber auch schnell mit Wasser voll, sodass bei nassem Boden oder Regen das Schleppleinentraning schnell keinen Spaß mehr macht.

Natürlich muss die Länge und das Gewicht, die Beschaffenheit des Karabiners und die Zugkraft der Leine an den Hund angepasst werden. Ich kann einen 5Kg schweren Hund nicht an einer 30 Meter langen Biothane Leine laufen lassen, weil sie einfach zu schwer für diesen Hund wäre. Für Welpen oder kleine Hunde kann man auch gut Wäscheleinen benutzen. Diese gibt es günstig mit Eisenkern, dann sind sie relativ Steif und die Gefahr, dass mein Hund oder ich mich dabei verletze wird minimiert.

Hier findet ihr eine Auflistung an Schleppleinen, die ich empfehlen kann*:

Schleppleine 20Meter mit lösbarer Handschlaufe

BioThane® Schleppleine 8 mm rund (1-30 Meter) , die ideale Schleppleine für den Wald!

Wäscheleine 30 m , perfekt für kleine und leichte Hunde!

Es empfiehlt sich, Handschuhe beim Schleppleinentraining zu tragen. Viele Schleppleinen werden sehr heiß oder schnüren die Gliedmaßen ab, wenn diese umwickelt sind. Wir sollten den Hund, uns und dritte also immer im Auge haben, wenn wir mit der Schleppleine trainieren.

Lassen Sie ihren Hund nie mit Schleppleine spielen, denn die Gefahr dass er und der andere Hund sich verheddern ist zu groß.

Benutzen Sie die Schleppleine wenn es geht an einem Brustgeschirr, damit die Belastung für den Hals des Hundes minimiert wird.

Wenn Sie Anfangsschwierigkeiten haben, holen Sie sich professionelle Hilfe. Schleppleinentraining ist sinnvoll und gar nicht so schwer, wenn man den Dreh einmal raus hat.

 

 

* Bei den aufgeführten Links handelt es sich um Affiliatelinks zu Amazon.

Richtige Ernährung für den Hund (1)

Was ist die richtige Ernährung für meinen Hund? TEIL 1

Im Supermarkt werden wir von dem Angebot an Tierfutter beinahe erschlagen. Von Trocken- bis Nassfutter ist in vielen verschiedenen Ausführungen alles dabei. Der Preis schwankt ebenso wie Inhaltsstoffe des Hundefutters. Doch was braucht mein Hund eigentlich und gibt es Möglichkeiten das optimale Futter für unseren Hund zu finden? Welche Inhaltsstoffe sind wichtig und was sollte der Hund besser nicht bekommen? Diese Fragen wollen wir im Folgenden klären. Im ersten Teil klären wir die Bedeutung der Inhaltsstoffe des Futters:

Die Inhaltsstoffe:

Normalerweise sind für uns die Analytischen Bestandteile des Futters und die allgemeine Zusammensetzung klar ersichtlich:

Rohprotein, Rohfett, Rohasche, Rohfaser und Feuchtigkeit

Rohprotein:

Hinter der Angabe des Rohproteins verbergen sich alle Eiweiße des Futters. Leider ist diese Angabe sehr ungenau, sodass sich für uns nur der Mengenanteil des Eiweißes erschließt, nicht jedoch die Quelle dessen. Ob ein Eiweiß also für unseren Hund verwertbar ist, ob es pflanzlichen oder tierischen Ursprungs ist, bleibt für uns nicht ersichtlich. Eiweiße werden vor allem für den Erhalt der Körpersubstanz benötigt, wird aber bei Mangel an Alternativen (Fette, Kohlenhydrate) auch als Energiequelle benutzt. Der Anteil der Proteine ist im Nassfutter deutlich geringer als im Trockenfutter, da die Feuchtigkeit mit zum Bestandteil des Futters gezählt wird.

Rohfett:

Ähnlich wie bei der Rohprotein Angabe erhalten wir auch bei den Fetten im Futter nur den Mengenanteil im Futter, nicht aber seine durchaus interessante Herkunft. Fette sind Energielieferant für unsere Hunde und sollten je nach Aktivität und Alter des Hundes im Futter vertreten sein. Der Anteil der Fette ist im Nassfutter deutlich geringer als im Trockenfutter, da die Feuchtigkeit mit zum Bestandteil des Futters gezählt wird.

Rohasche:

Die Rohasche gibt die Menge aller Mineralstoffe und Spurenelemente an. Dabei handelt es sich um essentielle Minerale wie Kalzium oder Magnesium aber auch um Sand. Ist dieser Wert hoch (über 8%) kann man fast davon ausgehen, dass viele tierischen Nebenerzeugnisse wie Federn, Knochen und Hufe in die Produktion eingeflossen sind. Diese verfestigen den Kot. Generell belastet aber auch alles was unverdaut wieder ausgeschieden wird den Organismus des Hundes.

Rohfaser:

Rohfasern sind unverdauliche Pflanzenbestandteile, welche in geringer Menge im Futter vorhanden sein müssen, um die Verdauung anzuregen und für die optimale Kotkonsistenz zu sorgen. Ist der Wert höher als 3,5 % (Trockenfutter) bzw. 1 % (Nassfutter), könnte das zu Verdauungsproblemen, Blähungen oder größerer Kotmenge führen

Feuchtigkeit:

Feuchtigkeit muss bis zu einem Anteil von 14 % nicht extra angegeben werden, was bei den meisten Sorten Trockenfutter der Fall ist. Man braucht die Feuchtigkeitsangabe um die genauen Mengen der anderen Bestandteile ausrechnen zu können. Haben wir einen Feuchtigkeitsgehalt von 70 % und einen Rohproteingehalt von 6%, dann müssen wir die 6 % Proteine auf die verbleibende Trockenmasse von 30 % übertragen.

6 % / 30 % * 100 = 20 % Anteil im Futter.

Wir haben nun also geklärt, was hinter den Begriffen der analytischen Zusammensetzung steht. Lesen Sie im zweiten Teil über die Besonderheiten von Seniorenfutter und die Bedürfnisse alternder Hunde.

 

Dem Hund Sicherheit geben

Wie kann ich meinem Hund Sicherheit geben?

Diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer häufig. Egal ob der Hund offensichtlich Angst zeigt oder ob er seine Unsicherheit in Form von aufbrausendem Verhalten an der Lein zeigt. Wer einen unsicheren Hund führt, kann einige Dinge beachten.

Dem Hund Sicherheit geben

Führung ist das Zauberwort

Hunde wollen geführt werden. Kaum ein Hund ist dazu geboren, eine Gruppe anzuführen. Da reicht es, sich einmal die Stresshormone der Tiere anzuschauen. Bei Wölfen z.B. haben die Alpha Tiere einen ständig (11 von 12 Monaten im Jahr) höheren Stresshormonpegel als die anderen Gruppenmitglieder. Dies ist auch relativ leicht erklärbar. Während die anderen sich in der Gruppe geschützt und behütet finden, muss das Alphatier aufmerksamer sein als die anderen. Trotz einem Mehr an Stress strahlt dieses Tier dennoch eine unheimliche Souveränität aus, welches es zu einem kompetenten Leader macht.

Hunde richtig zu führen ist gar nicht so einfach. Es gibt ein paar Kniffe, die uns dabei helfen, aber letztendlich kommt es dazu auch noch auf unsere Ausstrahlung an.

Grenzen schaffen Freiheit

Ein wichtiges Instrument bei der Führung von Hunden ist das Aufstellen von Regeln. Doch das bloße einführen von Regeln schafft nur Sicherheit beim Hund, wenn wir Menschen auch konsequent auf die Einhaltung dieser Regeln achten. Dabei ist es mir wichtig, dass hier darauf hingewiesen wird:

Nur wenn ich eine Regel auch konsequent, das heißt möglichst immer, durchsetze, macht sie Sinn. Regeln die nur sporadisch oder willkürlich durchgesetzt werden, verunsichern die Hunde nur, wären in unserer Situation also kontraproduktiv.

Dabei kommt es auch gar nicht darauf an, dass ich zig Regeln aufstelle und nach dem Motto “je mehr Regeln, desto mehr Sicherheit beim Hund” verfahre. So ist es nicht. Viel mehr Stelle ich wenige Regeln auf und konzentriere mich auf eine konsequente Umsetzung. Das schafft Sicherheit beim Hund.

Meine Regeln

Ich habe einige Regeln, die ich gerne einführe, damit der Hund mich als Führungsperson erkennt und akzeptiert.

Der Hund geht ohne Leine ab und zu nur hinter mir

Der Hund soll nicht hinter mir gehen, weil nur derjenige der vorne ist, ein wahrer Leader ist. das entspricht nicht der Wahrheit. Vielmehr ist es eine Regel, die ich ganz einfach und ohne große Mühe konsequent durchziehen kann, was dem Hund zeigt: “Hey, der achtet aber konsequent darauf, dass ich das nicht mache”. Dabei ist es nicht wichtig, dass der Hund hinter mir läuft, genauso gut könnte ich auch die Regel einführen, der Hund läuft immer vor mir. Wie gesagt: Wer vorne läuft hat mit Führung erstmal nicht viel zu tun. Hier ist es die Konsequenz mit welcher ich eine Regel durchsetze, die dem Hund Sicherheit vermittelt.

Der Hund zieht nicht an der Leine

Leinenführigkeit ist für mich mit das wichtigste Trainingsziel beim Hund. Ich kann dem Hund keine Sicherheit vermitteln, wenn er ständig hin und her zieht und selbst entscheidet wo wir lang laufen, häufig gegen meinen Willen. Zieht der Hund permanent an der Leine, nervt es uns Menschen nur, wir resignieren irgendwann oder werden wütend. All das sind Zeichen für unseren Hund, dass wir die Inkompetenz in Person sind, unsere Gruppe anzuführen. Der Hund will dann gar nicht selber führen, findet sich aber in der Situation wieder “besser ich als Herrchen/Frauchen, irgendeiner muss es ja machen”

Hund Sicherheit geben

Für mich gilt bezüglich der Leinenführigkeit, dass es keinen Befehl gibt. Leinenführigkeit sollte etwas alltägliches sein und ein Befehl kennzeichnet eigentlich immer eine besondere Situation. Läuft der Hund nur mit lockerer, durchhängender Leine und achtet darauf, wo wir hinlaufen, haben wir schon viel erreicht.

Diese beiden Regeln sind die einzigen Regeln, die ich bei meinen Hunden aufstelle. Zwei Regeln kann ich problemlos und relativ entspannt durchziehen und die Hunde folgen mir freiwillig. Ich bin dabei selbstbewusst und authentisch. Das ist wichtig. Denn haben wir einen unsicheren Hund wird er die ein oder andere Situation als gefährlich bewerten. Handeln wir dann unsicher, wird der Hund unsere Unsicherheit in etwa so deuten, dass die Situation wirklich gefährlich ist, weil Herrchen/Frauchen ja auch unsicher sind, und unsere Führungskompetenz in Frage stellen.

Sicherheit durch Ruhe, nicht durch Gewalt

Hunde Sicherheit zu geben und zu führen bedeutet nicht, sie körperlich in ihre Schranken zu verweisen. Ruhe, Konsequenz und Aufmerksamkeit lassen uns für den Hund zu jemandem werden, dem er gerne folgt. Werden wir laut, aggressiv oder hysterisch, wird der Hund nur weiter verunsichert.

Traumata schwer zu überwinden

Ist es für viele Hunde genug, wenn sie vernünftige Anleitung und Führung bekommen, gibt es natürlich auch Hunde, die schwere Traumata oder Ängste haben, welche sich auch durch Führung nicht managen lassen. Dabei gibt es die verschiedensten Ängste, von Silvesterangst bis zu Fobien vor fremden Menschen. Hier hilft nur eine langfristige Resozialisierung des Hundes, die ein professioneller Hundetrainer mit Ihnen entwirft. Nahrungsergänzungsmittel können den Trainingserfolg schneller herbeiführen, sollten aber nur in Absprache mit dem Hundetrainer oder eines kompetenten Tierarztes verabreicht werden.

Eine generelle Stärkung des Selbstbewusstseins des Hundes empfiehlt sich bei Hunden, die sich durch Allerlei schnell erschrocken und hochgradig verunsichert zeigen. Z.B. durch Arbeiten mit dem Hund kann man spielerisch das Selbstbewusstsein des Hundes stärken. Welche Arbeit wie intensiv gemacht werden sollte, muss individuell entschieden werden.

Haben Sie einen unsicheren oder ängstlichen Hund? Schaffen Sie es nicht, ihm seine Angst zu nehmen? Greift ihr Hund andere Hunde oder Menschen an? Auch das ist häufig ein Resultat der Verzweiflung und Angst. Das Hundezentrum Care – Ihre Hundeschule in Gelsenkirchen, hilft Ihnen gerne weiter und erarbeitet einen individuell auf Sie und ihren Hund abgestimmten Trainingsplan, um Ihr Zusammensein mit ihrem Vierbeiner wieder entspannter zu gestalten Für gutes Training ist es nie zu spät.

Darf mein Hund auf die Couch?

2013-01-04 07.34.47Der gemütliche Hund

Eine Couch ist weich, bequem und bietet auch für einen Vierbeiner viel Komfort. In vielen Wohnzimmern in Deutschland liegen Decken auf extra für den Hund reservierten Teilen der Couch. Immer wieder bekomme ich jedoch mit, wie mir die Menschen peinlich berührt beichten, dass ihr Hund auf der Couch schläft, dass er sich dort breit macht und es sichtlich genießt.

Darf mein Hund auf die Couch?In der Natur gibt es auch keine Couch

Höhenverstellbarer Napf und ein Platz auf dem Sofa. Wir verwöhnen unsere Hunde vermeintlich mit vielen Dingen, die sie nicht brauchen. Kritiker von vierbeinigen Couchpotatoes betonen immer wieder, dass es in der Natur auch keine Couch gebe, und der Hund deshalb besser auf dem Fußboden aufgehoben ist.

Doch wer mit seinem Hund bereits in der freien Natur übernachtet hat, der konnte vielleicht beobachten, dass sich der Hund kleine Kuhlen gräbt, die Erde aufraut um es sich bequemer zu machen. Er baut sich quasi seine Couch in der Natur.

Darf mein Hund auf die Couch? (2)

Ebenso ist es für Hunde wichtig, Körperkontakt zu haben. Häufig ist zu beobachten, dass Hunde eine Pfote oder den Kopf auf die Füße der Besitzer legen, wenn diese irgendwo in der Nähe des Hundes sitzen. Dies ist keineswegs Zufall sondern Teil der sozialen Beziehung, die wir mit unseren Vierbeinern führen.

Wird der Hund dominant, wenn er auf der Couch liegt?

Dominanz ist der wohl am häufigsten missverstandene Begriff geht es um das Thema Hundeerziehung. Grundsätzlich muss man sagen, dass die Dominanz keine Eigenschaft eines Individuums ist, sondern eine Beziehung. Ein Individuum ist dominant über ein anderes. (Mehr zum Thema Dominanz erfahren Sie bald in einem extra Beitrag) Ob der Hund auf der Couch liegt oder nicht hat mit der formalen Beziehung zwischen Hund und Halter nichts zu tun.

In den wenigen Fällen, wo der Hund die Couch komplett beansprucht und sich nicht mehr hinunterschicken lässt, sondern seinen Platz energisch verteidigt, liegen wohl noch tiefergehende Probleme in der Beziehung zwischen Besitzer und Hund vor.

In einer funktionierenden Beziehung gibt es absolut nichts dagegen einzuwenden, dass der Hund mit uns auf der Couch liegt. Denn er hätte zwar in der Natur keine Couch zur Verfügung, doch schätzen Hunde dennoch ein weiches kuscheliges Plätzchen zum Ruhen.

 

Ballwerfen und Jagen

Mein Hund geht jagen

Der ball fliegt. Mit einer Plastikschleuder wurde er weit geworfen, Weiter als es Thomas mit der bloßen Muskelkraft geschafft hätte. Mit leichter Drehung fliegt der Ball. 40, vielleicht 50 Meter weiter kommt der Ball auf dem Boden auf. Einmal. Dann noch einmal. Dann, kurz bevor der Ball ein drittes Mal die leicht feuchte Wiese berührt, schnappt der Golden Retriever zu. Er packt den Tennisball fest, sodass er nicht mehr entkommen kann.

CARE - Die Hundeschule in Bielefeld: Ballwerfen1

Der Hund bremst leicht ab, macht in einem großen Bogen eine Rechtsdrehung und fängt an den Ball zu schütteln. Sieben, Acht Meter läuft der Hund leicht hopsend mit intensiven Schüttelbewegungen zurück, dann direkt zu Thomas. Dieser wartet freudestrahlend, die Plastikschleuder bereit, den Hund ein weiteres Mal auf die spaßige Hetzjagd zu schicken.

Zwei Wochen später, selber Ort, selbe Zeit. Die Plastikschleuder bleibt heute im Auto, denn ein Anruf sorgte dafür, dass Thomas mit seinen Gedanken nicht ganz bei der Sache war. Sein Golden Retriever lief bereits hektisch neben ihm her, als Thomas bemerkte, dass er die Wurfschleuder im Auto vergessen hatte. Kaum hatte er dies bemerkt, sprintet sein Hund plötzlich los. Thomas konnte gar nicht so genau erkennen wieso sein Hund plötzlich die Lichtung verlassen hatte und in den Wald rannte. Leicht verärgert nahm Thomas die Verfolgung auf. Doch nach kürzester Zeit hatte er keine Spur mehr von seinem Hund.

Die Zeit verging. Minute um Minute, dann Stunde um Stunde. Thomas hatte bereits seine Freunde informiert, die ihm beim Suchen halfen. Spät am Abend tauchte Sein Hund an der Lichtung auf, an der er die Verfolgung eines Tieres aufgenommen hatte. Sein Hellgelbes Fell war dreckig, sein Atem war schnell und laut. Schwanzwedelnd erkannte er Thomas und lief mit letzter Kraft auf ihn zu.

Was war passiert?

Die fiktive Geschichte zeigt den ganz normalen Alltag vieler Hundebesitzer. Das ständige Ballhetzen ist traurige Normalität in Wald und Wiese geworden. Doch wieso ist das Ballwerfen so schlimm?

CARE - Die Hundeschule in Bielefeld: Ballwurf2

Der Retriever ist doch ein Apportierhund!

Natürlich wurde der Retriever als Jagdbegleithund gezüchtet und er liebt es zu apportieren. Doch zwischen Apportieren und Hetzen und dann apportieren ist ein großer Unterschied. Bei der Jagd würde er das Geschossene Wild apportieren, er benützte seine Nase, spürte das Wild auf und brächte es zum Jäger. Dies ist ein sehr anstrengender Auftrag für einen Hund. Setzt der Hund seine Nase derart intensiv ein, ist er danach ziemlich erledigt.

Rennt der Hund aber hinter dem Ball her, ist es nur körperlich anstrengend. Geistig wird er kaum bis gar nicht gefordert. Im Gegenteil: Die Körperkraft und Ausdauer steigt stetig, bis der Hund immer mehr und immer mehr Hetzen muss, bis er (körperlich) ausgelastet ist.

Dazu laufen im Körper nicht uninteressante Reaktionen ab. Jagen ist ein hochgradig selbstbelohnendes Verhalten. Der vermeintliche Spaß wird schnell zu einer Sucht, wie es auch bei unserem Retriever hier geworden ist. Kommt die Droge nicht zur rechten Zeit, wird das Jagen als Ersatzdroge gesucht. Der Hund wird darauf trainiert,  sich bewegende Dinge zu verfolgen, zu packen, zu schütteln und zum Besitzer wiederzubringen und dafür belohnt zu werden (durch Wiederholung des ganzen Vorganges).

Es ist kein Zufall, dass bei vielen Tötungs- und Beißdelikten von Hunden gegenüber Kindern die Hunde gewöhnt waren Bälle zu hetzen und der Übergriff erfolgte als die Kinder Ball spielten.

CARE - Die Hundeschule in Bielefeld: Ballwurf3

Zeitmangel als Ausrede

Natürlich ist es für uns bequem, wenn wir den Hund innerhalb von 10 Minuten (scheinbar) auslasten können. Doch wenn wir uns für ein Zusammenleben mit Hunden entscheiden, dann sind wir dazu verpflichtet, ihnen eine artgerechte Auslastung zu gewährleisten. Suchspiele, Sozialspiele oder gezieltes Arbeiten mit dem Hund lastet den Hund besser, nachhaltiger und artgerechter aus als das Ballwerfen. Weiterhin fördern wir nicht die Jagdbereitschaft des Vierbeiners.

Stachelhalsband in der Hundeerziehung?

Darf ich ein Stachelhalsband in der Hundeerziehung einsetzen?

Grundsätzlich darf man ein Stachelhalsband in der Hundeerziehung einsetzen. Laut Tierschutzgesetz §1 darf man zwar einem Tier ohne vernünftigen Grund keine Schmerzen oder Leid zuführen, aber die Formulierung “ohne vernünftigen Grund” ist eher schwammig.

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Fakt ist, ein Stachelhalsband fügt dem Hund nur dann Schmerzen zu, wenn er Zug auf der Leine hat. Meistens kann der Hund dies selbst entscheiden. Das ist auch das einzige Argument, was viele Befürworter des Stachelhalsbandes als Hilfe in der Hundeerziehung auf Lager haben. Häufig hört man den Satz ” Der Hund kann ja selber entscheiden ob er sich Schmerzen zufügt oder nicht”.

Wer benutzt ein Stachelhalsband?

Ich habe im Rahmen meiner Tätigkeit als Hundetrainer in Bielefeld viele Menschen kennengelernt, die ein Stachelhalsband benutzt haben. Viele von Ihnen waren nicht glücklich mit dem Erfolg und sind dann schließlich zu mir gekommen. Häufig sind es  große, schwere Hunde mit Leinenaggressionen welche an einem Stachelhalsband ausgeführt werden, weil sie ansonsten nur schwer zu halten seien.

Häufig bekomme ich auch mit, dass meine Trainerkollegen ein Stachelhalsband als erstes Mittel gegen Leinenaggressionen einsetzen. Gerade kleine, zierliche Frauen, die den Hund nicht gut halten können, bekommen dies oft geraten.

Hier dürfen wir die Menschen gar nicht verurteilen, welche das Stachelhalsband auf anraten eines Trainers kaufen. Viel mehr sollten wir letztere in die Pflicht nehmen, andere Methoden an den Mann/die Frau zu bringen.

Fast immer wird das Stachelhalsband falsch benutzt

Man kann mit dem Stachelhalsband gute Ergebnisse erzielen, auch wenn ich strikt gegen die Nutzung bin. Doch ganz viele Menschen setzen das Stachelhalsband falsch ein, sodass sich der Hund schlussendlich nur an den Schmerz gewöhnt und die Spaziergänge letztendlich nicht besser verlaufen als vor Benutzung des Stachelhalsbandes.

Die Ursache, nicht die Symptome sollten analysiert werden

Generell trainiere ich nur ganz selten, um gezielt gewisse Symptome zu bekämpfen. Viel sinnvoller ist es, eine Ebene weiter zu schauen und sich die Frage zu stellen, wieso der Hund die Symptome zeigt. Die Ursache ist also das wirklich interessante.

Beim Beispiel der Leinenaggression ist es häufig ein ganzheitliches Beziehungsproblem zwischen Hund und Halter. Fast immer sind es unsichere Hunde, die an der Leine rumpöbeln. Unsichere Hund brauchen Führung und Anleitung, Regeln und Grenzen, die ihm Sicherheit geben

ACHTUNG: Führung bedeutet nicht Gewalt

Spätestens seit Cesar Millan in die deutschen Fernseher eingezogen ist, wird mit Führung häufig die Erteilung  von physischen Strafen verstanden. Doch Führung bedeutet eigentlich jemanden Leiten, ihm eine Richtung vorgeben und ihn zu korrigieren, wenn er sich grob falsch verhält. Bin ich als Person nervös, unsicher und habe evtl. selber panische Angst bei Hundebegegnungen, dann kann ich den Hund auch durch eine Strafe selten dazu bewegen, mich als souveräne Führungskraft anzusehen.

CARE – Die Hundeschule in Bielefeld: Copyright: Stefan Liebich Photography

Ruhe, Ausstrahlung und Konsequenz sind die Eigenschaften, die eine Führungspersönlichkeit ausmachen, das ist nicht nur bei den Hunden so, sondern auch bei uns Menschen

Auch ich hatte früher einen leinenaggressiven Hund, den ich mit einem Stachelhalsband unter Kontrolle bringen sollte. Doch erst durch Führung und Konsequenz habe ich es geschafft, wieder entspannt spazieren zu gehen. Viele meiner Kunden können heute wieder tolle Spaziergänge mit ihren Vierbeinern unternehmen, ohne im Angstschweiß zu baden. Gerne zeige ich Ihnen wie Sie ihrem Hund Sicherheit geben und dem Problem der Leinenaggressionen begegnen können.

Mein Hund kann nicht alleine bleiben – Was tun?

Viele Hunde können nicht gut alleine bleiben

Was kann ich unternehmen, wenn mein Hund zu Hause nicht alleine bleiben kann? Diese Frage stellen sich viele Menschen, deren Hunde die Couch zerbeißen, urinieren, bellen, jaulen, fiepen oder depressiv werden, wenn sie zu Hause alleine gelassen werden. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Hunde nicht allein bleiben können. Heute geht es um die Trennungsangst

Mein Hund kann nicht alleine bleiben

Kein Hund ist gerne alleine

Der Hund ist ein Rudeltier. Zugegebenermaßen, wir bilden mit den Hunden keine “Rudel”, aber wir führen sehr enge soziale Beziehungen zu unseren Hunden und leben in einer Gemeinschaft, in der wir ungern ohne den anderen sind. Nun müssen wir uns ein wenig in das Gemüt unseres Vierbeiners hineinversetzen, um zu verstehen wieso der Hund nicht gerne alleine ist. Uns Menschen kann man erklären, dass wir wiederkommmen, wenn wir das Haus einmal verlassen. Die Hunde können unsere Worte aber nur bedingt verstehen und einen so komplexen Inhalt eines Satzes verstehen sie keineswegs.

Der Hund muss lernen: Sie kommen wieder

Deshalb müssen wir dem Hund durch ständige Wiederholung zeigen, dass wir stets wieder nach Hause zurück kommen. Da Hunde sehr feine Beobachter sind, ist es wichtig, die Übungen so realistisch wie möglich zu gestalten. Dazu gehört das Schuhe anziehen, die Jacke anziehen, den Schlüssel nehmen, evtl. eine Runde durch das Haus drehen und schauen ob alle Fenster geschlossen sind. Alles was zu ihrem “Ritual” gehört, bevor Sie das Haus verlassen, muss auch vor der Übung gemacht werden, sodass der Hund bestmöglich nicht unterscheiden kann, wann geübt wird und wann nicht.

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Übung macht den Meister – und – Schritt für Schritt

Viele Hunde mit Trennungsangst reagieren schon panisch oder gestresst auf eben diese Rituale. Dann ist es wichtig, den Hund gegen diese Rituale zu desensibilisieren. Dies kann ich erreichen, indem ich die Rituale zuerst einzeln, dann in Kombination so lange ausführe, bis der Hund nur noch gelangweilt liegen bleibt, weil nichts spannendes passiert. Bei der Desensibilisierung ist es wichtig, die Rituale an sich zu zeigen, zuerst ohne den Hund allein zu lassen.

Habe ich es geschafft, dass der Hund nicht mehr großartig reagiert, wenn ich meine Jacke anziehe und meinen Schlüssel in die Hand nehme, können wir nun anfangen den Hund allein zu lassen. Zuerst öffnen wir nur die Tür. Es kann sein, dass der Hund nun wieder Panik bekommt oder Anzeichen von Stress zeigt, denn dass Sie die Tür öffnen, war bisher nicht Teil ihres Rituals. Die Situation ist also eine andere, das erkennt der Hund sofort.

Wir erweitern unser Ritual also um das Tür öffnen und wieder schließen. Wieder wird dies solange wiederholt, bis der Hund nicht mehr darauf reagiert. Dann kann der Hund das erste mal allein gelassen werden. Aber: Hunde mit Trennungsangst sollten zu Hause kein Angstverhalten mehr zeigen, wenn sie allein gelassen werden. Das heißt, dass sie dem Hund zuerst gar keine Chance geben, Angst zu bekommen, weil sie ihn nur für Sekunden allein lassen. Klappt das prima, kann die Zeit unregelmäßig und Schrittweise erhöht werden.

Professionelle Trainer unterstützen Sie

Falls Sie sich mit der Situation überfordert fühlen oder das Training nicht den gewünschten Erfolg hat, zögern Sie nicht sich professionelle Hilfe zu holen. Es gibt viele kompetente Hundetrainer, die Ihnen gerne weiterhelfen.

 

Freilaufflächen für Hunde in Bielefeld

Wo kann ich in Bielefeld meinen Hund frei laufen lassen?

In Bielefeld gibt es an einigen Orten die Möglichkeit, den Hund in einem eingefriedeten Bereich oder einer großen Parkanlage frei laufen zu lassen. Weiterhin gibt es auch einige Bereiche, die zwar nicht eingefriedet sind, in denen jedoch der allgemeine Leinenzwang aufgehoben ist.

DSC01278Zu Beachten ist in jedem Fall, dass Hunde, welche den Leinenzwang als Haltungsbedingung haben (z.B. sogenannte potentiell gefährliche Hunde/ Listenhunde) und welche nicht von dieser Leinenpflicht befreit sind, auch in diesen Flächen nicht frei laufen dürfen.

Spezielle Freilaufflächen in Bielefeld:

Tierpark Olderdissen
An der Promenade (Sparrenburg)
An der Oetker Eisbahn
An der Stiftsmühle
Glückstädter Straße
Gellershagenpark

Von der allgemeinen Leinenpflicht befreite Bereiche in Bielefeld:

Am Handwerkerbildungszentrum/Westfalenkolleg
Parkplatz Leineweberring
An der Kleinbahntrasse in Jöllenbeck
An der Lutterquelle
Milser Straße

Selbstverständlich sollte für uns Hundehalter sein, dass wir immer ein Auge auf unsere Vierbeiner werfen, wenn wir unseren Hund frei laufen lassen. Weiterhin sollte der Hund gut abrufbar sein und von ihm sollte keine Gefahr für andere Tiere oder Menschen ausgehen.

Wenn Sie unsicher sind ihren Hund frei laufen zu lassen, dann hilft CARE – Die Hundeschule in Bielefeld gerne weiter. Im Rückruftraining wird die Basis für einen entspannten Spaziergang ohne Leine gelegt.

Kastration von Straßenhunden

Sollte man Straßenhunde kastrieren lassen?

Immer wieder lese ich, dass die Kastration von Straßenhunden die einzig wirksame Methode sei, das Leid der Hunde in den meist süd- oder osteuropäischen Ländern einzudämmen. Dabei ist eine gängige Maßnahme, die Hunde dort einzufangen, zu kastrieren und wieder auszusetzen.

Hilft die Kastration bei der Eindämmung der Straßenhundpopulation?

Jetzt zeigt eine Langzeitstudie aus Italien, dass sich die Straßenhundpopulation in der Region Pescara (Zentralitalien) in 13 Jahren nicht verringert hat. Dort wurden streunende Hunde eingefangen, kastriert und dann entweder ausgesetzt oder zur Vermittlung übergeben.

Die Studie soll offene Fragen zur Wirksamkeit der Kastration von Straßenhunden klären und ein effektives Management zur Bekämpfung der Population hervorbringen.

Auslandstierschutz – Ehemalige Straßenhunde in Deutschland

Hintergrund meines Beitrages ist, dass ich in meiner Hundeschule in Gelsenkirchen häufig mit ehemaligen Straßenhunden zu tun habe. Häufig sind die Hunde ängstlich, unsicher oder nur schlecht sozialisiert. Schaut man sich die Folgen der Kastration für die Hunde an, sollte man bei weiterzuvermittelnden Hunden die voreilige Kastration sicher noch einmal überdenken.

Gerade das männliche Sexualhormon Testosteron ist ein hormoneller Gegenspieler des passiven Stresshormons Cortisol. Häufig haben dauergestresste Hunde aus dem Auslandstierschutz einen ständig erhöhten Cortisolspiegel, weil sie mit den vielen Eindrücken der modernen Welt in den Großstädten völlig überfordert sind.

Wie kann ich meinem ängstlichen Hund helfen?

Haben Sie einen Hund aus dem Ausland adoptiert und erkennen, dass er deutlich gestresst oder ängstlich ist? Sie fragen sich, was Sie dagegen unternehmen können?. Vom Stressmanagement bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln stehen uns einige Möglichkeiten zur Verfügung, um unserem Vierbeiner eine möglichst große Lebensqualität zu gewährleisten. Das Hundezentrum Care bietet in Einzelstunden individuell auf den Hund abgestimmtes Stressmanagement und Resozialisierung an.

 

Hier der Link zur Studie:

http://Studie über die Wirksamkeit der Kastration beim Streunerproblem

Hundesteuer in Bielefeld

Wie hoch ist die Hundesteuer in Bielefeld?

In Bielefeld müssen wie in jeder anderen Stadt auch die Hunde steuerlich gemeldet werden. 120€ im Jahr fallen für einen Hund an. Die Anmeldung kann ganz problemfrei per Online – Formular beim Amt für Finanzierung und Beteiligungen vorgenommen werden.

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Woher bekomme ich die Hundemarke in Bielefeld?

Wenn Sie Ihren Hund angemeldet haben, wird Ihnen eine Steuermarke zugeschickt, die der Hund draußen immer tragen sollte, damit schnell erkennbar ist, ob der Hund steuerlich in Bielefeld gemeldet ist.

Hier geht es zum Onlineformular