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Alex Hunderunde – Kolumne #4

Einen wunderschönen guten Morgen und tollen Start in die Woche wünsche ich euch. Mein Urlaub ist vorbei und ab heute gehen auch die Gruppenstunden wieder los. Letzte Woche bin ich schon mit den Einzelstunden gestartet.

Was gibt es denn neues? Eigentlich nicht viel. Wir konnten bei der Durchfahrt durch Dänemark mal wieder keine Probleme feststellen, die man angeblich mit Hund hat. Selbst als Balou den Grenzbeamten anbellte, hatte er keinerlei Fragen. Er grinste nur und als ich ihm erklärte, dass er Angst vor fremden Menschen habe, war seine Reaktion sogar eher verständnisvoll.

Die beiden Vierbeiner in Schweden
Die beiden Vierbeiner in Schweden

Louie ist natürlich ordentlich gewachsen und ist von der Schulterhöhe schon fast genauso hoch wie Balou. Fehlen nur noch geschätzte 25 Kg Gewicht ;)

Jetzt kann seine Ausbildung als Giftköderspürnase beginnen. Dabei beginnen wir damit, dass er lernt, auf Befehl fressbares anzuzeigen. Unser Giftködertraining funktioniert ja eigentlich extra so, dass der Hund keinen Befehl bekommt, sondern in jeder Situation, fressbare Dinge draußen anzeigt. Dies ist einfach sinnvoll, damit wir die Gefahr, dass der Hund etwas aufnimmt, minimieren können. Doch bei Louie machen wir zwei verschiedene Ausbildungen. Die erste ist die ganz klassische, normale Ködertraining-Ausbildung. Das, was ihr auch bei uns buchen könnt. Dazu wollen wir ihm beibringen, dass wir fressbares draußen suchen.

Mein Ziel ist es, noch in diesem Jahr eine kleine Initiative ins Leben zu rufen. Ich würde dann gerne schauen, wo gefährdete Bezirke sind und beliebte Strecken mit dem Hund ablaufen. Online würde ich dann aktuelle Meldungen bzw. “hier haben wir heute Nachmittag nach Ködern geschaut und keine/welche gefunden” bereitstellen. Eine Garantie, dass wir etwas übersehen haben bzw. nach uns dann jemand tätig geworden ist, gibt es natürlich nicht. Die Aktion soll natürlich kostenfrei sein und Vorschläge, wo gesucht werden soll, werden gerne entgegengenommen.

In Schweden darf der Spaß im See natürlich nicht fehlen.
In Schweden darf der Spaß im See natürlich nicht fehlen.

Vorher muss der Kleine aber erst einmal in die Ausbildung. Dies wird für ihn und für mich eine spannende Zeit.

Wie wertvoll das Ködertraining sein kann, zeigte sich mir gestern erst wieder. Auf einer normalen Hunderunde saß Balou auf einmal mitten auf dem Weg, 15 Meter vor mir. Da lag doch tatsächlich ein altes Stück Zwieback. Sehr fest und brüchig, sodass man fast davon ausgehen könnte, dass keinerlei Flüssigkeiten o.Ä. darauf verteilt wurden. Dennoch hat er nichts bekommen und musste sich mit meinem Ersatzleckerlie zufrieden geben. Damit seien Motivation aber oben bleibt, schieben wir nachher noch eine extra Ködereinheit ein, auf der er zwei bis drei Köder anzeigen und fressen darf.

Ich mache mich erstmal auf den Weg, die Vierbeiner jetzt glücklich zu machen. Bei dem Wetter darf es eine längere Runde sein. Wir sind raus, bleibt gesund.

Alex

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