Philosophie

Verhaltensberatung beginnt für mich bei den biologischen Grundlagen der Hunde. Nur wenn ich über das Ausdrucksverhalten, das Sozialverhalten, die Gesundheit und die Bedürfnisse der Hunde Bescheid weiß, kann ich den Ursachen eines Problemverhaltens effektiv begegnen.

Und darauf kommt es mir an. Ich möchte nicht Symptome lindern oder bekämpfen, sondern bin der Meinung, dass man ein Problemverhalten immer ganzheitlich betrachten sollte und vor allem auch die Ursachen, auf die ein Verhalten zurück geht, finden sollte. Dabei spielt die Mensch-Hund Beziehung nicht selten eine entscheidende Rolle. In meinem Arbeitsalltag habe ich festgestellt, dass viele Probleme auf eine nicht optimale Mensch-Hund Beziehung zurückgehen. Häufig erreicht man mit leichten Korrekturen in dieser bereits enorme Fortschritte, die langfristig erhalten bleiben.

Die Mensch Hund Beziehung spielt eine bedeutende Rolle

Führung spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Wobei Führung nicht heißt, den Hund komplett zu unterdrücken und ihm jede Entscheidung abzunehmen. Richtige Führung kommt gänzlich ohne Gewalt aus und besticht durch Ruhe und Klarheit. Das aufstellen und durchsetzen von Grenzen und Regeln sind dabei genauso bedeutend wie der richtige Einsatz von Belohnungen. Dabei verzichte ich so häufig es geht auf die Gabe von Leckerchen. Man muss sich anschauen, welche innere Motivation den Hund antreibt und findet dabei fast immer eine bessere Belohnung als Futter.